Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Können die Daten meiner Kommune im Portal heruntergeladen werden?

Der Datenexport von Shapefiles ist für ihre erworbenen Datensätze für die Anwendungfälle Heatmap, Verkehrsmengen und Geschwindigkeiten möglich. Der Download der Shapefiles für die im Beta-Stadium befindlichen Anwendungsfälle Wartezeiten und Quelle-Ziel steht zur Zeit noch nicht zur Verfügung, wird aber zeitnah nachgeliefert.

2. Welche Daten können neben den angezeigten Anwendungsfällen perspektivisch noch zur Verfügung gestellt werden?

Neben den im Portal bereits verfügbaren Anwendungsfällen ist eine deskriptive Statistik zu den Daten und der Einordnung in den verkehrlichen Kontext innerhalb ihrer Kommune als zusätzliches Informations-Dashboard (2021) in Arbeit. Zusätzlich ist eine kommunenspezifische Hochrechnung auf den DTV geplant, die vorraussichtlich in 2022 angeboten werden kann. Für eine manuelle Analyse oder Beratung zu ihren Daten sowie Unterstützung bei Evaluationsmaßnahmen oder der Konzepterstellung kontaktieren Sie uns gerne unter angebot@radverkehr-in-deutschland.de

3. Darf ich Screenshots für meine Arbeit nutzen?

Gerne dürfen Sie Screenshots für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Erstellung von Radverkehrskonzepte nutzen.

Tipp: Mit der Taste F11 sehen Sie den Browser im Vollbild und verfügen damit über einen größeren Bildausschnitt. Es empfiehlt sich darüber hinaus die seitlichen Menüs auszublenden. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche „<“.

Bitte achten Sie dabei darauf, dass die Wasserzeichen, die unten rechts im Bildschirm platziert sind, im Screenshot enthalten sind. Geben Sie als Bildquelle www.radverkehr-in-deutschland.de an.

Wir arbeiten daran, dass Sie in Zukunft Screenshots oder Bilder als PDF der gewählten Kartenausschnitte bequem aus der Kartenanwendung selbst heraus exportieren können.

4. Das Portal lädt langsam, gar nicht, oder ich bekomme Fehlermeldungen angezeigt. Was muss ich tun?

Vergewissern Sie sich, dass Sie mit einem Browser in möglichst aktueller Version wie Microsoft Edge, Google Chrome oder Mozilla Firefox arbeiten. Der Microsoft Internet Explorer wird NICHT unterstützt!

Weitere übliche Fehlerquellen sind, z. B. restriktive Firewall-, Webfilter- oder Computernutzerkonfigurationen (insbesondere in Computernetzwerken von öffentlichen Einrichtungen/Behörden usw.). Bitten kontaktieren dazu auch Sie Ihren Systemadministrator. Versuchen Sie das Portal ggf. zunächst auch von einem anderen Computer mit einem anderen Zugang zum Internet zu benutzen. Sollten weiterhin Probleme bei der Nutzung des Portals auftreten, lassen Sie uns einen ausführlichen Problembericht inkl. der Debugausgabe ihres Browsers zukommen.

Sollten die Karten langsam laden, aktualisieren Sie das Browserfenster mit F5.

5. Was ist eine „Heatmap“ und welche Daten stellt sie graphisch dar?

Der Anwendungsfall „Heatmap“ stellt die überlagerten GPS-Punkte der von STADTRADELN-Nutzer*innen aufgezeichneten Fahrten dar. Ähnlich der Darstellung einer Wärmebildkamera, werden Bereiche im Straßennetz „wärmer“ (Farbspektrum rot über gelb hinzu weiß) oder „kälter“ (Blautöne) dargestellt. Stellen, an den sich besonders viele Punkte häufen, sind „warm“, Stellen, an denen relativ wenige GPS aufgezeichnet sind „kalt“.

Wird eine Stelle als besonders „heiß“ dargestellt (d. h. hier wurden besonders viele GPS-Punkte übermittelt), Kann die folgende Gründe haben:
a) Besonders viele Radelnde benutzen die Strecke, oder
b) Radelnde verweilen besonders lange an einer bestimmten Stelle (z. B. an einer Ampel). Die Anzeige der Leuchteffekte ist immer relativ für den gewählten Bildschirmausschnitt. Die Darstellung der „Heatmap“ ist vergleichbar mit den Rohdaten der Datenerhebung. Eine Projektion bzw. Anpassung der Daten auf das Verkehrsnetz ist noch nicht erfolgt. Sie sehen also auch Schleichwege, die Sie in anderen Kartendarstellungen (z. B. im Anwendungsfall Verkehrsmengen) nicht mehr ablesen können.

6. Was wird auf der Verkehrsmengenkarte dargestellt und welche Einheit haben die Daten?

Die Verkehrsmengenkarte stellt die Projektion der erfolgten Fahrten auf einen Netzgraphen dar. Wir verwenden OpenStreetMap als Netz und projizieren die Daten mittels eines Routing Algorithmus (OpenSourceRoutingMachine) auf dieses. Dargestellt werden wie bei einer Querschnittszählung alle Überfahrten über eine Kante.

7. Warum sind auf der Verkehrsmengenkarte Fahrten auf parallelen Kanten zu erkennen?

Dies ist zum einen durch die sehr detaillierte Kartengrundlage „OpenStreeMap“ bedingt. Hier werden neben Fahrbahnen auch Gehwege, Radwege oder Straßenbahnspuren separat dargestellt. Auf viele dieser Wege können Radfahrten projiziert werden. Die GPS-Punkte werden nicht immer der nächstgelegenen Netzkante zugordnet, sondern derjenigen Netzkante, die sich als am sinnvollsten für die Fahrttrajektorie erweist. Dies wird mit einem Map-Matching Algorithmus erreicht, der ein Routing beinhaltet. Für dieses Routing müssen wir aufgrund der hohen Freiheitsgrade des Radverkehrs viele Infrastrukturtypen (bspw. auch Gehwege) virtuell freigeben. Dadurch kommt es dazu, dass auch Netzkanten wie Gehwege mit Radverkehrsaufkommen belastet werden. Dies kann real aufgrund der Trajektorie oder durch den Algorithmus bedingt sein. Für virtuelle Querschnittserhebungen müssen also alle Kanten addiert werden.

Die Heatmap ist für die Analyse, ob ein problematische Matching an einer bestimmten Lokalität vorliegt ein gutes Hilfsmittel.

8. Wie viele Personen haben in meiner Kommune Daten aufgezeichnet?

Neben den im Portal bereits verfügbaren Anwendungsfällen ist eine deskriptive Statistik zu den Daten und der Einordnung in den verkehrlichen Kontext innerhalb ihrer Kommune als zusätzliches Informations-Dashboard bereits in Arbeit und wird vorraussichtlich noch 2021 zur Verfügung gestellt werden können. Wir arbeiten an dieser Funktion. In 2020 zeichneten ca. ein Drittel der STADTRADELN-Teilnehmer*innen ihre Fahrten per App auf. Aktuelle Daten zu 2021 liefern wir in Kürze nach.

9. Fließen auch die Daten von Stadtradeln-App-Nutzern aus benachbarten Kommunen ein?

Ja, wir bilanzieren nach dem Inlandsprinzip. Das heißt, alle Fahrten im Stadtgebiet werden angezeigt. Auch Einpendler ab der Kommunengrenze.

10. In meiner Kommune sind recht wenige Nutzer zu erkennen, sind die Daten dennoch repräsentativ?

Von einer statistischen Repräsentativität im Sinne einer zu 95% genauen Aussage spricht man in der Regel (abhängig von der Grundgesamtheit) ab einer Stichprobengröße von ca. 200 Personen. Will man repräsentative Aussagen für Untergruppen der Radfahrenden treffen, so braucht man auch hier rund 200 Personen. Eine möglichst hohe Zahl von App-Nutzer*innen ist dementsprechend vorteilhaft. Bewegen Sie möglichst viele Menschen zur Teilnahme beim STADTRADELN in Ihrer Kommune. Lokale Verbände und Interessengruppen können Ihnen dabei helfen. Gern beraten wir Sie, wie Sie möglichst viele Teilnehmer*innen in Ihrer Kommune gewinnen können. Kontaktieren Sie uns unter info@stadtradeln.de

11. Welche Personengruppen sind in den aufgezeichneten Daten wenig oder nicht vertreten?

Die Bevölkerungsabdeckung ist als gut zu bezeichnen. Die Altersgruppen zwischen 18 und 65 Jahren sind nahezu gleich groß, ähnlich wie in den als repräsentativ geltenden Haushaltsstichproben. Kinder unter neun Jahren und Jugendliche bis 16 Jahren sind jedoch, ähnlich wie Senioren, unterrepräsentiert. Erstere und letztere sind von der Erhebungsmethode der Smartphonenutzung quasi ausgeschlossen und Jugendliche bis 16 Jahre benötigen die Einwilligung der Eltern für die Nutzung der App. Daher wird diese Nutzergruppe nicht aktiv beworben. Pilotprojekte im Rahmen des Schulradelns sind bereits in Vorbereitung und ermöglichen es ggf. in Zukunft diese Informationslücke zu schließen.
Haben Sie hierzu weitere Fragen? Treten Sie gerne mit uns in Kontakt: info@stadtradeln.de

12. Sind Daten nur auswertbar, wenn per GPS Positionsdaten aufgezeichnet wurden?

Die aufgezeichneten Daten müssen für eine Auswertung zwingend GPS-Positionsdaten enthalten.

13. Ich möchte mir gern überörtliche Radverkehrsbeziehungen ansehen, ist das möglich?

Das ist möglich. Lassen sich ein Angebot für das gewünschte Gebiet erstellen: angebot@radverkehr-in-deutschland.de

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